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Die Steinkreuze von Lelm

Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts schreibt der Pfarrer von Lelm an den Konsistorialrat Hassel in Wolfenbüttel:

"In den alten Zeiten haben etwa einen Büchsenschuß weit vom Dorfe Steine gestanden, die die Form eines Kreuzes gehabt, und in der Erde über ein Fuß tief in andere wie ein Becken und auch als ein Trog ausgehauene Steine gepaßt gewesen. Ein Einwohner allhie hat noch ein solchen als einen Trog ausgehauenen Stein, den er auch als ein solch Geräth für sein Klein Vieh nützet."

Heute ist leider keines dieser alten, in dem Obigen als eigenartig bezeichneten Steinkreuze mehr in Lelm aufzufinden. Auch der gerade um die Gegend des Elmvorlandes bei Lelm und Langeleben so verdiente Lelmer Pastor und Vorgeschichtler Johann Christian Dünnhaupt gibt uns in seiner kleinen Schrift "Beyträge zur Deutschen Niedersächsischen Geschichte und deren Alterthümer", Helmstedt 1778, keinerlei Auskunft oder Andeutungen über diese alten Denkmäler der Vorzeit.

Heinz-Bruno Krieger 1955