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Tage, die den Nächten gleichen ...

Das sind die Tage, die den Nächten gleichen,
Es wuchtet auf den Schultern schwere Last.
Der Nebel fällt, das Dunkel will nicht weichen,
Gedanken kommen, gehen, ruhlos, voller Hast.

Das sind die Tage, voll von Ahnen, Klagen;
Weit geht der Kreis des Denkens in die Rund.
Die Angst und Sorge um das Dasein stellt die Fragen,
Und niemand gibt uns hierauf Antwort kund.

Das sind die Tage, die den Kampf bestimmen,
Ob du es schaffst getreu zu kämpfen voller Mut ?
Du mußt dich fest auf deinen Weg besinnen,
Das bist du schuldig deinem Leben, deinem Blut.

Das sind die Tage, die den Nächten gleichen,
Kämpfe den Kampf, dann stehst du nicht allein.
Nur so im Streite, wird das Dunkel weichen,
Dann wird gewiß ein Gott auch mit dir sein !

Heinz-Bruno Krieger