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Nacht im Dorfe ...

Ruhe, - Hundebellen irgendwo;
In der Krippe raschelt Stroh,
Kette klirren verhalten im Stalle,
Im Hause Stille, es schlafen alle.

Durch eine Ritze dringt ein Streif,
Vom Mondes hellem Silberreif,
Tastet zögernd über die Renne,
Verlierend sich im Schatten der Tenne.

Nur einer wacht und sinnt, -
Stunde um Stunde die Zeit verrinnt,
Bis endlich auch ihn die nächtliche Ruh'
Umfängt - und drückt die Augen zu.

Heinz-Bruno Krieger