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Es liegt der Mondenschein auf stillen Gassen

Es liegt der Mondenschein auf stillen Gassen
Ich gehe einsam und ich denke dein. -
Die ganze Stadt scheint mir verlassen.
Was gab' ich - könnt ich bei dir sein! -

Die Wasser fließen ruhlos ihre Wege
Durch altersgraue Mauern schlängelt sich ihr Band.
Ich gehe über schmalem Bohlenstege -
Und fühle in Gedanken deine kleine Hand.

Dunkel der Schatten von dem Lindenbaume
Der an der Straße in dem Mauerwinkel steht -
Und über allem Sterne, Sterne -
in dem weiten Räume,
Stille und Frieden - Sehnsucht, die herüberweht! -

Heinz-Bruno Krieger