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Herbstwind

Der Herbstwind weht das Laub umher,
Das Gestern noch am Baume.
Die Wolken hängen regenschwer,
ich gehe wie im Traume.

Das Jahr, es geht dem Ende zu,
Es reihn sich viele Stunden.
Das alte sehnt nach stiller Ruh'
Und fühlt sich doch gebunden.

Die dunkle Nacht senkt sich herab,
Ein Käuzchen einsam schreit,
Der Herbstwind pfeift - ein stilles Grab
- ist nicht mehr weit. -

Heinz-Bruno Krieger 22.10.1971