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Herbstgedanken (2)

Ich merke, wenn ich geh und steh
Ein leiser Schmerz, ein stilles Weh
Erfüllt den Leib, durchwühlt die Brust
Und nimmt mir Spannung, Freude, Lust ...

Der Geist ist scharf, und ruhelos
Durchpulst das Blut das Herz
Verwelkt ist längst der Jugend Ros'
Der Blick geht Himmelwärts. -

Wie lange noch ? - das walte Gott !
Eins' bitt ich nur allein ...! -
Verwahre mich vor Spott und Trott
Laß mich einst bei Dir sein !

Heinz-Bruno Krieger