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Die Irrlichter in der Sülze bei Schöppenstedt

Vor Schöppenstedt, linker Hand nach Sambleben zu, lag früher eine sumpfige Wiese, die allgemein im Volksmunde "dä Sülte" genannt wurde. Hier tanzten des Nachts die Irrlichter herum, und späte Wanderer, die dort durchkamen, sind oft vom Wege abgekommen und in der Sumpfwiese versunken.

Auf dieser Wiese, die früher eine Gänseweide gewesen, ist vor Jahren auch einmal eine Kutsche, bespannt mit vier Pferden, untergegangen. An diese Stelle haben die Leute später einen dicken Stein gelegt, der aber auf dem feuchten Boden hin und her wapperte, und darum nannte man diese Wiese "die Sülze".

Von Lehrer Paul Gleitz, Schöppenstedt