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Der große Spukhund in Wolsdorf

Vor Jahren ist in Wolsdorf ein Mann des Abends spät vom Schachte gekommen. Er fuhr auf einem Fahrrade und freute sich, daß er endlich Feierabend hatte. Auf einmal merkt er, daß ein großer, schwarzer Hund neben ihm herläuft.

Je schneller er nun fährt, je schneller läuft der Hund. Als er in Schweiß gebadet sein Haus, das an der Straße zum Wolsdorfer Bahnhof hin liegt, erreicht, springt er vom Rade herunter, läuft ins Haus - das Rad blieb draußen vor der Tür liegen - und war kreideweiß.

Er sagte später: "So wie an diesem Abend habe ich in meinem Leben noch nie vorher und nachher geschwitzt - ich fuhr um mein Leben!"

Von Frl. Maria Karolcack, Wolsdorf