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Die Schlacht bei Eitzum

Auf der Kammerstraße, die von Schöppenstedt nach Schöningen führt, oberhalb des Dorfes Eitzum, stand früher an der Kreuzung nach Schliestedt eine große, dicke Linde.

Von diesem Baume wußten nun die Alten immer zu erzählen, daß unter ihr ein Oberst begraben liege. Vor vielen Jahren soll dieser Oberst hier gestanden haben und sah, wie in der Senke, auf dem Totenkampe sein Regiment nach hartem Kampfe von dem Feinde niedergemetzelt wurde und "im Blute schwamm".

Da hat der Oberst sich aus lauter Verzweiflung einen Säbel durch die Brust gestoßen, um somit die Niederlage seines Heeres nicht zu überleben. Die Bauern von Eitzum haben den Offizier dann an der Kreuzung begraben und auf das Grab eine Linde gepflanzt.

Von Altvater Kückelhahn, Eitzum