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Spanndienste in alter Zeit

Mein Großvater, der alte Halbspänner Julius Quidde in Knedtlingen, war dem Baron von Cramm in Sambleben dienstpflichtig. Jede Woche mußte er einen Tag mit einem Pferde in Sambleben Dienst tuen.

Die alten Frickes vom Eulenspiegelhof aber mußten, da dieses ein Ackerhof war, mit zwei Pferden wöchentlich an einem Tage Dienst tuen.

Als nun diese Lasten um die Mitte des vorigen Jahrhunderts abgelöst worden waren, haben sich die Bauern sehr darüber gefreut, denn endlich waren sie eine große Bürde los, unter der sie lange genug gelitten hatten.

Von Altmutter Quidde, Kneitlingen