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Wie der Herr von Cramm das Sambleber Holz verspielte

Der Herr von Cramm war ein guter Freund des Herzogs von Braunschweig. Oft ist er nach Wolfenbüttel geritten und hat dort mit dem Herzog Karten gespielt.

Als er nun eines Nachts einmal wieder mit dem Landesvater Karten spielte und kein Bargeld mehr hatte, setzte er auf sein Holz im Elm, das zu der Sambleber Gutsforst gehörte.

Da sprang der Herzog auf und sagte:
"Cramm, jetzt müßte ich dir eine Ohrfeige geben, denn dein Geld und dein Holz bist du los, und wenn ich dich Trotzkopf weiterspielen lasse, verlierst du noch Haus und Hof dazu. - Aber ich will nicht so sein, hier schenke ich dir dein Holz noch einmal zurück, sei in Zukunft klug und verspiele es nicht wieder ein zweites Mal!"

Von Altvater Kückelhahn, Editzum