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Der Seeräuber Schmalbruch

Früher ist in England ein Herzog gewesen, der hieß Marlborough. Der war sehr reich und hatte mehrere Söhne.

Einer von diesen Söhnen ist ein tüchtiger Seemann geworden und hat viele Meere durchfahren. Als nun in einem Kriege die Flotte von Engelland gezwungen wurde zu kapitulieren, hat sich der Marlborough nicht ergeben, sondern ist bald ein gefürchteter Seeräuber geworden.

Er hat sich viele Reichtümer erworben und ist später nach Deutschland gekommen, weil man ihn in seiner Heimat nicht wieder sehen wollte.

Wie man ihn nun hier gefragt hat wie er hieße, konnte man seinen Namen nicht richtig aussprechen und hat daraus dann einfach den Namen "Schmalbrauk" daraus gemacht.

Von diesem Seeräuber aber stammen nun alle Schmalbruchs ab, die es am Elm gibt.

Die Familie ist aber auch nach Königslutter gekommen, wo man ihr Wappen noch bis auf den heutigen Tag an einem alten Leichenstein an der Stadtkirche sehen kann.
Leichenstein der Familie Schmalbruch an der Stadtkirche in Königslutter - ist der Totenkopf ein Hinweis auf den Seeräuber Schmalbruch?

Vom Tischlermeister Heinrich Schmalbruch; Malermeister Werner Schmalbruch, Königslutter und Polizeimeister Schmalbruch, Wolfenbüttel