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Schneider Riemann

Der alte Schneider Riemann in Eischott konnte dem Vieh "wat andaun" [1].

Wenn er in einen Stall ging, wurde das Vieh krank. Die Leute haben schon ihre Stallungen abgeschlossen, wenn sie Riemann nur von weitem kommen sahen.

Er ging abends immer noch spät in die Feldmark und hat allerlei Kräuter gesammelt, wo er was draus gemacht hat. Als er starb, war alles froh, denn nun war der Hexenmeister tot.

Anmerkung:
[1] Vgl. Andree a. a. O. S. 385

Altvater Christian Müller