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Watt man sick an'n Elm von' willen Jäger vertellt

In Harwest un in'n Fräujahr, wenne Wind sau dulle umme Hüser strieket, dä Teilen oppe Däker klappert unne Storm annen Schornstien rappelt, datt et schurig dorchet ganze Hus piept, dann trecket dä wille Jagd dorche Lüfte.

Et is danne an'n besten, wenn man tau Huse blifft un dä Husdör tauslött, datt keiner rinner kann.

Holtsleger in'n Elme hat se ok all in'n Holte begejend. Se hat sick ganz sachteken benomen, un sick hille vonne maket.

Ok is et gaut, wenn einen dä wille Jagd begejend, datten dä Mütze trecket un öne en' gauen Dag wünschet. Awer ja nich na umkieken, datt is nich gaut un bringet Unglücke.

An' meisten trecket dä wille Jäger inne Twölwen dorche Lüfte.

Dä Olen verteilen sick, datt fräuer mal en' bösen Jäger e'west wörre, dä dett Sundages immer e'jaget harre, wenn dä Lüe grade inne Kerke e'west wörren. Wie nu mal siene Fru taune e'sejjt har:
"Du sollst doch den Fierdag heilijen", hatte nur droppe lacht unne meint:
"Ick jage in alle Ewigkeit." Nu motte bett taun jüngsten Dage inne Lüfte jagen, un alle bösen Geister trecket midden rummer.

Erzählt von meiner Mutter und vielen alten Leuten in Stadt und Land.