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Geht man von Königslutter nach dem nahen Sunstedt, so liegt rechter Hand ein einsames Gehöft, Peitersbrunnen genannt.
Hier hat vor vielen Jahren ein Schäfer Peters immer gerne seine Schafe gehütet, und wie er mit seinem "Schaperhaken" in der Erde herumstochert, da springt da plötzlich Wasser heraus. Seitdem ist hier der Peitersborn, oder wie man heute sagt: Peitersbrunnen.

Früher soll hier oft fahrendes Volk gelagert haben; auch soll hier vor Zeiten Mord und Totschlag geschehen sein. Darum ist es hier des Nachts auch nicht geheuer.

Später wurde von einem Manne namens Munnecke hier ein Kalkofen gebaut, der aber nun schon lange nicht mehr vorhanden ist.

Heute steht hier ein Anbauerhaus und der Name erinnert noch an die alte Zeit.

Von Altvater Otto Peters, Altvater Schmidtmann und anderen alten Leuten aus Königslutter und Sunstedt.