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Dä Musikante un' dä Gluhswanz bie Eitzen[Der Musikant und der Gluhschwanz bei Eitzen]

Twischen Eitzen un Schppenstidde ging fruer d Gluhswanz umme. D junngen Le sind spt awens nur in grteren Hupens von Schppenstidde na Eitzen und taurjje e'gahn.

Ein Musikante, d in d Nacht spt d Strate lang ging, um nah Huse tau ghn, hat vorr Angest hinnern Slehenbusch e'seten, weil d Gluhswanz hne tau Felle e'wollt hat. Eine ole Fru, d dett morjens in aller Herrgotts Frue da durch kam un Botenwies e'gahn is, hat den Musikanten half dot un an allen Knoken bewwernd oppelesen un mit nach Schppenstidde e'nomen.

[Zwischen Eitzen und Schppenstedt ging frher der Gluhschwanz um. Die jungen Leute sind spt abends nur in greren Haufen von Schppenstedt nach Eitzen und zurck gegangen.

Ein Musikant, der in der Nacht spt die Strae entlang ging um nach Hause zu gehen, hat sich vor Angst hinter einen Schlehenbusch gesetzt, weil der Gluhschwanz ihm ans Fell gewollt hat. Eine alte Frau, die des morgens in aller Herrgottsfrhe da durch kam und .... gegangen ist, hat den Musikanten, halb tot und an allen Knochen bibbernd, aufgelesen und mit nach Schppenstedt genommen.]

Von Altvater Mller, Schppenstedt