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Sagenmotive schmücken ein steinernes Fünfeck. 1990.

Königslutter - Zollplatz

Steinmetzschüler und ihr Lehrer Gün­ter Dittmann hatten sich mit dem Heimat- und Sagenforscher Heinz-Bruno Krieger zusammengesetzt. Es wurde ein unterhaltsamer Abend. Der Elmsagenbrunnen - Steingehauene Kunst schmückt den Zollplatz in Königslutter Krieger erzählte seinen aufmerksamen Zuhörern Sagen aus Kö­nigslutter und Umgebung. Für die Schü­ler wurde dieser Abend zur Informa­tionsveranstaltung. Sie sammelten Kenntnisse zum Thema Sagenbrunnen.

Und dann ging es an die Arbeit. Jeder wählte sich ein Sagenthema und so entstanden insgesamt zehn Reliefplatten, die den fünfeckigen Brunnen zieren.

Vom Huckauf und vom Slepkerl Auf den Platten sind unter anderem Mo­tive aus den Sagen von der Puritzmühle, vom Scharfrichter Uter, von Tetzel und dem Ritter Hagen sowie vom Teufels­hund von der Stadtkirche zu sehen.

Diese Motivplatten wurden in heimischem Material, in Elmkalkstein gearbeitet und sind die schmücken­den Elemente des Brunnens, der einen Durchmesser von etwa 2,50 Meter hat. Vom Gluschwanz In der Mitte des Fünfecks sprudelt Wasser aus einem Fabelwesen. Räumlich ge­trennt vom Brunnen stehen zwei Figuren, die thematisch mit der Gestaltung des Beckens korrespondie­ren.

Kosten für die Aufstellung des Brunnens am Zollplatz entstanden vor allem für die Beschaffung des Mate­rials.



Die Riesen am Elm





Der Teufelshund an der Stadtkirche





Der Tetzelstein





Der Ränzelsberg bei Lauingen





Der Hakemann-Vom Brunnen auf der Puritzmuehle





Der Frölenspring





Der böse Wassernix in der Lutter





Wie die Rotenkämper ins Himmelreich kommen sollen





Das Fabelwesen thront auf dem Elmsagenbrunnen - krönender Aufbau einer wundervollen Steinmetzarbeit





Der steinerne Frosch vor dem Elmsagenbrunnen