Startseite -> Sagen -> Elmsagen - Vom Zweiten Gesicht

Uralt ist der Glaube, Dinge und Ereignisse vorauszusehen, vorauszuahnen, die sich in Kürze im Dorfe, in der Stadt, oder im Kreise der Familie ereignen werden.

Auch in unserer Elmheimat waren unzählige Menschen - Frauen wie Männer - mit dieser unheimlichen Gabe behaftet.
"Sieh mal keinen Menschen über seine linke Schulter", so sagte mir schon als kleiner Junge meine Mutter "denn dann kannst du mit der Gabe des Zweiten Gesichtes behaftet werden, und du bist zeitlebens unglücklich!"

Wie sagte doch Anette von Droste-Hülshoff, die große Dichterin der roten Erde, in einer ihrer wehmutsvollen und schicksalsschweren Gedichte:
".. . oh, sprich ein Gebet, inbrünstig und echt, für die Seher der Nacht, dem gequälten Geschlecht ..."

Spökenkieker Renndorf
Gemeindediener hat die Gabe des Zweiten Gesichtes
Zweites Gesicht in Hemkenrode
Christian Holste
Franz Mustapha
Als Richards Schwiegermutter starb
Wie Mariechen heiraten wollte
Das Zweite Gesicht
Der alte Lumpensammler Wedekind
Frau sieht Leichenzug ihres Kindes
Die Bötel's können alle mehr sehen !
Leichenzüge am Rischbleek
Wie der alte Pollenschmidt sterben wollte
Der Leichenzug an Helmigsecke
Der Fremde in Sunstedt
Spuk auf Paitersbrunnen
Als Völzs Tochter starb
Der Geisterseher Gier aus dem Stifte
Der Sarg auf dem Schornstein
Der Stiefonkel
Der Prophet in Königslutter