Startseite -> Sagen -> Elmsagen - Vom Gluschwanz

Uralter Volksglaube kündet von dem glückbringenden Drachen und "Gluhsteerts", die des Nachts durch die Lüfte ziehen, einen langen, glühenden Schweif hinter sich ziehend, um dann in die Schornsteine der Bürger- und Bauernhäuser zu fahren, wo sie den Menschen Glück und Geld bringen.

Der Glaube an diesen Gluhschwanz - wie er bei uns am Elm genannt wird, führt weit in die Vorstellungswelt der Alten. Wir finden ihn bald über ganz Europa verbreitet. Ursprünglich dem Ahnenkult entsprungen, galt er als Hausgeist, der dem Hauswesen Glück und Segen brachte.

Er findet sich auch noch in den Sagen unserer Elmheimat.

Der Gluhschwanz fährt in den Kreuzhof ein
Dä Musikante un' dä Gluhschwanz bie Eitzen [Der Musikant und der Gluhschwanz bei Eitzen]
Der Gluhschwanz in Evessen
Der Gluhswanz in Oberlutter
Der gute Geist vom Kurlandschen Hofe in Emmerstedt
Gluhschwanz fährt in Tagelöhnerhaus ein